Was wir erreicht haben:

Das Geld, das seit 1986 regelmäßig an die Ordensfrauen überwiesen werden konnte, verhalf den Kindern in den Heimen zu Nahrung und Kleidung, Schulbildung und Ausbildung.

Darüber hinaus erhielten Kinder aus armen Familien eine tägliche Mahlzeit und auch Schulbücher und Schuluniformen, eine für viele Familien nicht bezahlbare Voraussetzung für den Besuch einer Schule.

Schulausbildung ist jedoch nötig, um dem Teufelskreis von Armut, Hunger und Krankheit zu entrinnen.

Da viele Tamilenkinder im Bürgerkrieg ihre Eltern verloren haben und viele als Kindersoldaten missbraucht worden sind, reifte unser Entschluss, ein Waisenhaus für solche Kinder im Norden, im Tamilengebiet, zu bauen.
Es ist ein schönes Heim geworden, das am 12. Okt. 2010 durch den Bischof von Jaffna eingeweiht wurde.


Gedenktafel


Einweihungsfest



ein Seitenflügel, das Land vor dem Heim soll kultiviert und zur Selbstversorgung genutzt werden



Manchmal konnte auch alten Menschen ohne ein monatliches Einkommen und ohne Kinder, die für sie hätten sorgen können, geholfen werden. Die Not und Armut ist gerade in diesem Bereich groß.


Kranke Kinder wurden medizinisch versorgt, Herz- und Nierenoperationen wurden bezahlt.
Bedürftige Menschen erhielten Rollstühle, Krücken und Brillen.
Einem gefolterten Kind wurde eine Operation in Indien bezahlt, so daß es wieder aufrecht gehen konnte.

Wenn das Geld reichte, bekamen Familien auch Baumaterial, um ihre von Unwettern zerstörten Hütten instand zu setzen oder ein Steinhaus in Eigenleistung zu bauen, welches den Unbilden des Wetters (Monsun) standhält.



Viele Kinder sind in den Jahren zu eigenständigen Erwachsenen herangereift, die heute voll im Berufsleben stehen oder ihre Familien versorgen. Sie haben diese Chance genutzt und konnten so den Teufelskreis aus Armut und Unwissenheit durchbrechen.



Sie machten Schulabschlüsse, erlernten Berufe, wenige studieren.

Wenn sie schon älter waren, konnten sie in Überlebenstechniken wie Haushaltsführung, Nähen, Kleintierhaltung, Kleinlandwirtschaft unterwiesen werden und Lesen und Schreiben lernen, womit sie sich selbständig durchbringen können. Sie alle meistern nun ihr Leben aus eigener Kraft.

Häufig unterstützen sie ihre Familien, die sie einst aus der Not heraus abgeben mußten oder finanzieren die Schulausbildung ihrer jüngeren Geschwister.


Durch die Einrichtung von Kindertagesstätten in Touristenzentren konnte der auch in SriLanka florierenden armutsbedingten Kinderprostitution Boden entzogen werden; die Kinder gehen vom Kindergarten nahtlos in die Schulausbildung über.